Flugzeugpark der Segelfluggruppe

Unser Flugzeugpark umfasst ein doppelsitziges Schulflugzeug (ASK21), ein einsitziges Schulflugzeug (LS4), ein doppelsitziges Leistungsflugzeug (Duo Discus) und zwei Segelflugzeuge mit Hilfsmotor, dem Leistungsdoppelsitzer DG500 (eigenstartfähig) und dem einsitzigen Discus bT, der nicht eigenstartfähig ist, sondern den Motor nur als Heimkehrhilfe (für den Fall schlechter Thermik) mitführt. Daneben gibt es noch zwei motorgetriebene Reise-Flugzeuge, nämlich einen Ultralight (UL) vom Typ C 42, der auch zum Schleppen von Segelflugzeugen verwendet wird, und den ebenfalls doppelsitzigen Rreisemotorsegler Taifun 17E.

ASK 21

ASK 21

Unser Schulungsdoppelsitzer, der vor allem am Wochenende und im Fluglager unermüdlich im Einsatz ist um die Flugschüler in die Luft zu bringen. Schließlich können sie nur da oben die Fähigkeiten und die Erfahrungen gewinnen, die für das spätere eigenverantwortliche Fliegen unverzichtbar sind. Auf diesem Doppelsitzer macht auch jeder Flugschüler seinen ersten Alleinflug.

LS 4

LS 4

Einsitziges Standard-Klasse Flugzeug LS 4 von Rolladen Schneider. Nach den ersten Alleinflügen des Flugschülers auf dem Doppelsitzer (ohne Lehrer) erfolgt auch bald der Umstieg auf das richtige Alleinfliegen im Einsitzer. Die gutmütige LS4 ist dafür bestens geeignet.

Discus bT

Discus bT

Unser Discus ist ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug der Standardklasse, das mit einem Hilfsmotor ausgerüstet ist, der, - völlig unsichtbar von außen -, samt Propeller nach dem Einfahren im Rumpf verschwindet. Mit dem Motor lassen sich Durststrecken überbrücken, wenn die Thermik nachlässt , z.B. abends beim Heimflug. Deshalb wird er auch gerne als „Heimkehrhilfe“ bezeichnet. Starten kann der Discus damit nicht, er muß wie andere Segelflugzeuge auch, entweder von der Winde oder von einem Schleppflugzeug in die Luft gebracht werden. Der Discus ist sehr beliebt für Fliegerurlaub an anderen Plätzen.

Duo Discus

Der doppelsitzige große Bruder des Discus, meist einfach “Duo“ genannt, ist mit seinen 20m Spannweite nicht nur eindrucksvoll in seiner Grösse und von bestechend schönem Design, sondern auch leicht und angenehm zu fliegen bei sehr guten Leistungen. Er ist bestens geeignet für ausgedehnte Überlandflüge zu zweit, aber ebenso für Überlandeinweisungen für fortgeschrittene Flugschüler mit Fluglehrer. Unser Duo ist unmotorisiert, deshalb muss er sich wie alle klassischen Segelflugzeuge voll auf die Thermik verlassen. Dank seiner hervorragenden Gleiteigenschaften werden mit dem Duo auch von ganz normalen Piloten oft Strecken von 300km und mehr geflogen.

 

Doppelraab

Doppelraab

Das älteste und zugleich jüngste Flugzeug der Segelfluggruppe. Ursprünglich Baujahr 1952 und bis 1977 im Einsatz, wurde es im Verein seit 2004 in liebevoller Kleinarbeit restauriert und 2008 wieder in Betrieb genommen. Für Junge und Alte ein besonderer Reiz, der Neugier oder der Nostalgie zu folgen und festzustellen, dass auch mit einem solchen Flugzeug stundenlange Thermik- und Überlandflüge möglich sind, abgesehen von dem besonderen feeling, was nur Oldtimer zu bieten haben...

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DG 500M

DG 500

Die DG 500M ist sozusagen das Flagschiff der Segelfluggruppe, mit 22m Spannweite das größte und schwerste Segelflugzeug im Verein. Sie ist dank ihres 60 PS (44kW) Motors voll eigenstartfähig und damit unabhängig vom Bodenpersonal. Auch hier befindet sich der Motor mit Propeller hinter dem Rumpf und kann nach der Steigflugphase vollständig eingefahren werden, sodass die Strömung in keiner Weise gestört wird. Dann kann die DG 500 ihre hervorragenden Gleitflugeigenschaften voll ausspielen. Große Streckenflüge sind möglich, denn sollte die Thermik mal doch nicht reichen, kann der Motor helfen, die Strecke nach Hause doch noch zu schaffen. Mit diesem großen und schweren "Schiff" wär es auch nicht verlockend, abends noch irgendwo draußen auf einem Acker landen zu müssen, weil die Thermik nicht mehr gereicht hat. Allein der Abbau und Transport nach Hause wäre ziemlich aufwendig. Wegen ihrer Eigenstartfähigkeit wird die DG 500 auch gerne wochentags geflogen, wenn kein regulärer Segelflugbetrieb stattfindet.

Ultraleicht Ikarus C42

UL Ikarus C42

Unser Schleppflugzeug, mit dem die Segelflugzeuge, die nicht eigenstartfähig sind, hochgezogen werden können. Als Schlepper ist die C42 aber nur selten im Einsatz, denn meistens reicht den Segelfliegern auch der Start an der Winde. Deshalb wird sie auch hauptsächlich zum gemütlichen Fliegen in der näheren oder weiteren Platzumgebung genutzt, denn sie ist preislich natürlich erheblich günstiger als ein entsprechendes Motorflugzeug der E-Klasse. Dass sie nicht sonderlich schnell fliegt (max. 140 km/h) stört niemanden, wenn es darum geht, die Schönheit der Bodenseelandschaft aus der Luft zu genießen.

Valentin Taifun 17E

Unser zweisitziger Reisemotorsegler Taifun 17E von Valentin hat sich als preisgünstige Variante zu den Flugzeugen der E-Klasse etabliert. Er fliegt bis zu 190km/h schnell, hat Einziehfahrwerk und Verstellpropeller und ist mit seinem 2-Klappen System ein anspruchsvolles Fluggerät. Er ist sehr beliebt für Besuche auf anderen Flugplätzen, um die Heimat nicht nur aus der Luft sondern auch ein bischen vom Boden aus kennenzulernen. Auch größere Trips, wenngleich mit bescheidener Gepäckzuladung, sind möglich.